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Wasserzinsen: Berggemeinden bangen um ihre Existenz


Die Nutzung der Ressource Wasser bringt Gemeinden und Kantonen Geld. Rund 550 Millionen Franken bezahlen ihnen dafür die Stromkonzerne wie Axpo und Alpiq als Wasserzinsen. Mit dem Zusammenbrechen der Strompreise sollen die Zinsen nun massiv gekürzt werden. Axpo begründet den geplanten Schritt mit milliardenhohen Wertberichtigungen. Die betroffenen Bergregionen kritisieren, die Stromkonzerne wollten die Verluste auf ihre Kosten abwälzen. Für die Gemeinden sind Wasserzinsen eine wichtige Einnahmequelle. Die grössten Bezüger der Wasserzinsen sind die Kantone Wallis und Graubünden. Dort machen die Wasserzinsen bis zu einem Vierfachen der Steuereinnahmen aus, wie zum Beispiel in Zillis/GR. Das bekannte Bad in Scuol hätte ohne Wasserzinsen nicht gebaut werden können, heisst es vor Ort. Der Bundesrat will noch vor dem Sommer seine Vorschläge über die künftige Höhe der Wasserzinsen bekanntgeben. Klar ist: Sie werden tiefer sein.

Zu Wort kommen Gemeindeverteter, Axpo-Chef Andrew Walo, und den Direktor der Engadiner Kraftwerke, die ich mit der Kritik der Bergregionen konfrontiere.

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